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Projekt besprechen

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Was gemessen wird

Websites für Handwerk, Bau und Technik in Kärnten

Vom Gerüst aus bedienbar: Referenzbilder vom Handy, Anfragen ohne Formularmarathon und eine Lehrstellenseite, die tatsächlich gefunden wird.

Wer die Seite tatsächlich bedient

Nicht der Betrieb, sondern der Kunde mit nassen Fingern im Keller und der Lehrling in der Mittagspause. Beide halten ein Handy in der Hand, beide haben wenig Geduld. Das entscheidet den ganzen Aufbau: Rufnummer als erste Handlung, kurze Wege, keine Bildergalerie, die zwölf Sekunden lädt. Getestet wird nicht am Bürorechner, sondern gedrosselt auf Mobilfunkgeschwindigkeit, weil dort die Anfragen entstehen. Das Barrierefreiheitsgesetz nimmt Kleinstunternehmen bei Dienstleistungen aus, also Betriebe mit weniger als zehn Beschäftigten und höchstens 2 Millionen Euro Jahresumsatz, und die meisten Betriebe in diesem Bereich fallen darunter. Gebaut wird trotzdem nach WCAG 2.2 AA, weil eine Seite, die mit Arbeitshandschuh und schlechtem Empfang bedienbar bleibt, mehr Anfragen bringt, ohne dass daraus eine Rechtspflicht wird.

Bilder sind das Verkaufsargument

Ein sauber verlegtes Dach, eine fertige Heizungsanlage, ein Stiegengeländer aus Edelstahl. Davon lebt die Entscheidung. Diese Bilder existieren längst, sie liegen auf den Diensthandys. Der Engpass ist nie das Fotografieren, sondern der Weg von dort auf die Seite. Deshalb gehört zu jedem Auftritt in diesem Bereich ein Upload, der ohne Rechner und ohne Schulung funktioniert, mit automatischer Verkleinerung und Freigabe im Nachgang.

Einzugsgebiet ausschreiben

Wer nur im Umkreis von vierzig Kilometern fährt, sollte das schreiben, mit Ortsnamen, nicht mit einem Kreis auf einer Karte. Das hat zwei Wirkungen: Anfragen von außerhalb bleiben aus, und für die genannten Orte wird die Seite gefunden. Wichtig ist dabei, keine leeren Ortsseiten anzulegen, die sich nur im Namen unterscheiden. Eine ehrliche Liste im Fließtext wirkt besser als zwanzig aufgeblähte Unterseiten, die Google als leere Lockseiten einstuft (Doorway-Pages).

Personalsuche über die eigene Seite

Ein Betrieb mit sechs Leuten sucht heute schwerer Personal als Aufträge. Eine eigene Seite je offener Stelle, mit Entlohnung über dem Kollektivvertrag, Arbeitszeitmodell, Fahrzeug und Ansprechperson, wird über die Google-Jobsuche gefunden, wenn sie technisch als Stellenanzeige hinterlegt ist (JobPosting). Bewerben soll man sich mit Rückrufnummer und ein paar Zeilen. Wer einen Lebenslauf als PDF verlangt, verliert genau die Leute, die er sucht.

Selbst ändern können

Öffnungszeiten im Sommer, Betriebsurlaub, ein neuer Stundensatz: das sind Änderungen, die nicht drei Tage warten dürfen. Entweder liegen sie in einem schlanken Bearbeitungsbereich, oder sie kosten eine kurze Nachricht und sind am selben Tag erledigt; bei kleinen Auftritten ist das der ehrlichere Weg. Das ist Teil der Betreuung ab 49 € im Monat und nicht jedes Mal ein neues Angebot.

Preisrahmen für Handwerk, Bau und Technik

Zwischen 890 € für den einseitigen Auftritt mit Rufnummer, Gewerken, Einzugsgebiet und Referenzbildern und 2.400 € für den mehrseitigen mit Referenzstrecke, Lehrstellenseite und eigenem Upload-Weg. Alle Beträge netto. Was Ihre bestehende Seite technisch hergibt, sagt Ihnen der Website-Check in unter einer Minute.

Woran es in dieser Branche hängt

  • Der Chef sitzt im Kastenwagen und soll nebenbei Anfragen beantworten, und zwar am Telefon, weil die Seite auf dem Handy unbedienbar ist.
  • Die besten Verkaufsargumente liegen als Fotos auf dem Diensthandy und kommen nie auf die Seite, weil das Hochladen umständlich ist.
  • Anfragen kommen aus dem ganzen Bundesland, obwohl nur im Umkreis von vierzig Kilometern gefahren wird.
  • Lehrlinge und Monteure suchen über das Handy nach Arbeitgebern und finden eine Seite ohne Stellenangebot.
  • Jede Änderung an Preisen oder Öffnungszeiten kostet einen Anruf beim Betreuer und drei Tage Wartezeit.

Was dagegen hilft

  • Bedienbar mit einer Hand und Arbeitshandschuh

    Große Schaltflächen, Telefonnummer als erste Handlung, Formular mit vier Feldern statt vierzehn. Getestet wird auf einem echten Mobilfunknetz, nicht im Büro-WLAN.

  • Referenzbilder direkt vom Diensthandy

    Ein Upload-Weg, der ohne Rechner auskommt: Foto auswählen, Ort und Gewerk dazuschreiben, fertig. Die Bilder werden automatisch verkleinert und mit Alternativtext versehen, damit die Seite schnell bleibt.

  • Einzugsgebiet, das die Seite selbst ausspricht

    Orte und Fahrzeiten stehen ausgeschrieben auf der Seite, statt in einer Karte versteckt zu sein. Wer außerhalb liegt, sieht das vor dem Anruf. Das spart die Telefonate, die ohnehin mit einer Absage enden.

  • Lehrstellen- und Monteurseite als eigener Einstieg

    Eine Seite pro offener Stelle mit Entlohnung, Arbeitszeit, Werkzeug und Ansprechperson, technisch als Stellenanzeige hinterlegt (JobPosting). Bewerbung mit Foto und Rückrufnummer, ohne Lebenslauf als PDF.

Ein konkreter Fall

Baustellenfotos ohne Rechner auf die Referenzseite

Anwendungsfall, noch nicht umgesetzt

Ausgangslage
In diesem Anwendungsfall dokumentiert ein Installationsbetrieb mit sechs Monteuren jede fertige Anlage mit dem Diensthandy. Die Bilder bleiben auf den Geräten, weil das Einpflegen einen Rechner, ein Passwort und zehn Minuten Ruhe braucht. Die Referenzseite zeigt seit vier Jahren dieselben drei Objekte.
Umsetzung
Ein geschützter Upload-Link auf dem Handy nimmt Bilder entgegen, verkleinert sie im Browser vor dem Senden und fragt zwei Dinge ab: Ort und Gewerk. Der Alternativtext entsteht aus diesen Angaben, die Freigabe erfolgt später am Bürorechner mit einem Klick.
Ergebnis
Neue Objekte landen am selben Tag auf der Seite, ohne dass jemand abends Fotos sortiert.

Preisrahmen in dieser Branche

890 €bis2.400 €

Einseitiger Auftritt mit Rufnummer, Gewerken und Einzugsgebiet als Paket Landingpage ab 890 €, mehrseitig mit Referenzstrecke und Lehrstellenseite bis 2.400 € im Paket Firmenwebsite.

Umsatzsteuerbefreit, Kleinunternehmer gemäß § 6 Abs 1 Z 27 UStG.

Passt zu diesen Leistungen

Häufige Fragen aus dieser Branche

Brauche ich mehr als eine Seite?

Oft nicht. Ein Installateur mit vollem Auftragsbuch braucht Rufnummer, Gewerke, Einzugsgebiet und ein paar Referenzbilder. Das passt auf eine Seite und kostet 890 €. Mehrere Seiten lohnen sich, sobald Sie für einzelne Gewerke gefunden werden wollen oder Personal suchen.

Wie kommen die Fotos von der Baustelle auf die Seite?

Über einen geschützten Link am Handy. Bild auswählen, Ort und Gewerk eintippen, senden. Die Verkleinerung passiert im Browser, damit auch im Funkloch nichts hängen bleibt. Freigegeben wird später, damit nichts ungeprüft online geht.

Hilft eine Website bei der Suche nach Mitarbeitern?

Ja, wenn es eine eigene Seite je Stelle gibt statt eines PDFs. Entlohnung, Arbeitszeit, Fahrzeug und Ansprechperson gehören hinein, technisch als Stellenanzeige hinterlegt, damit die Google-Jobsuche sie findet (JobPosting). Bewerbungen kommen dann per Rückrufnummer, nicht per Lebenslauf.

Muss ich Preise angeben?

Kein Muss, aber Stundensatz und Anfahrtspauschale filtern die Anfragen vor. Wer den Rahmen kennt, ruft entweder ernsthaft an oder gar nicht. Für Pauschalen genügt eine Spanne mit dem Hinweis, dass der Kostenvoranschlag nach Besichtigung folgt.

Was ist mit dem Notdienst?

Der gehört ganz nach oben, mit Zeiten und Zuschlag im Klartext. Eine Notdienstnummer, die man erst nach dem Scrollen findet, ist um zwei Uhr früh wertlos.

Ihre Branche, Ihr Vorhaben

Schreiben Sie, was in Ihrem Betrieb am meisten Zeit frisst. Sie bekommen innerhalb eines Werktags eine Einschätzung mit Preisrahmen und Dauer.

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